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Historie: Das Konstruktionsbüro Hein wurde am 24.06.1986 von Rudolf Hein gegründet und hatte in den ersten Jahren den Schwerpunkt in der Konstruktion von Spritzgießwerkzeugen und im Bereich von fachspezifischen Schulungen in der erweiterten Berufsfortbildung. Mit der Vergrößerung des Unternehmens erfolgte die Konzentration auf die Bereiche Produktentwicklung und Konstruktion von Spritzgießwerkzeugen. Der Bereich Schulung wurde zu einem eigenen Schulungszentrum ausgebaut. In den folgenden Jahren kamen die Bereiche NC-Programmierung, FEM-Berechnung und Spritzgießsimulation, Trouble Shooting, und Bauteiloptimierung hinzu. 1996 gab es den ersten Technologietag für Produktentwicklung, Formenbau und Spritzguss in Neustadt (bei Hannover). In den folgenden Jahren wurde mit Partnern ein größeres insolventes Unternehmen aufgekauft und in wirtschaftliche Einheiten (Werkzeugbau, Maschinenbau, Spritzerei und Konstruktion) aufgeteilt und nach kurzer Zeit mit Alleinstellungsmerkmalen versehen. Nachdem die Firmen sich etabliert hatten, wurden die Anteile an den Unternehmen wieder verkauft, um mit einer neuen Ausrichtung nun den Bereich Konstruktion technologisch weiter auszubauen. In der folgenden Zeit wurde speziell der Verzug und die Maßhaltigkeit von Bauteilen aus Kunststoff analysiert. Auf Grund der gewonnenen Erkenntnisse wurde besonders der Bereich der Bauteiloptimierung und kunststoffspezifischen Produktgestaltung vorangetrieben. So wurde nicht nur die geometrische Optimierung, sondern bereits vor jeglicher Werkzeugkonstruktion die spätere Temperierung des Werkzeuges in der Spritzgießsimulation (Englisch: moldflow) berücksichtigt. Diese neue Vorgehensweise mit der Simulation der Temperierung und der anschließenden Betrachtung des Verzuges und der Veränderung der Maße ermöglichte eine neue Qualität in der Genauigkeit. Es wurde möglich den Verzug und die Zykluszeit so stark zu reduzieren, dass es zu immer mehr Musterungen kam, bei denen beim ersten Mal bereits auch bei höchsten Anforderungen Gutteile produziert werden konnten. Mittlerweile wurde dieses wirtschaftliche Vorgehen zusammen mit den vielen Innovationen auf dem eigenen Technologietag (2009 mit 500 Teilnehmern) zu einem Markenzeichen für dieses Unternehmen. Seit Beginn 2009
unterstützt nun auch Alexander Hein in 2. Generation
die Geschäftsleitung als Geschäftsführer. Die gemeinsame
Aktivität führt das Unternehmen in die Zukunft mit vielen
kooperativen Partnerprojekten für Innovationen, die morgen nicht
nur die Kunststoffverarbeitung in vielen Bereichen bestimmen wird.
Die vollautomatische Herstellung von CFK-Bauteilen für
den Flugzeug- und Automobilbau oder Anwendungen im Hochtemperaturbereich,
sowie konturnahe Temperierungen bis hin zu zyklusabhängigen Temperierungen
eröffnen neue Möglichkeiten der Einflussnahme auf die Bauteilqualität. |
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